Sie haben noch nie mit einer KI gearbeitet? Gut. Dann fangen wir genau da an.
Bei meinem ersten KI-Vortrag hatte ich mit Zurückhaltung gerechnet und traf auf Neugier. Die meisten Fragen waren keine technischen. Sie lauteten: Wo fange ich an? Was mache ich, wenn ich nicht weiterweiß? Und wozu das Ganze, ich habe doch Google?
Genau darauf ist diese Seite gebaut. Zehn Etappen, jede zehn bis fünfzehn Minuten. Sie brauchen dafür ein Handy, einen Windows-PC und eine E-Mail-Adresse. Programmieren müssen Sie nicht. Tippen übrigens auch nicht: Alles, was hier steht, können Sie genauso gut einsprechen. Kaputt machen können Sie nichts.
Die Übungen stammen fast alle aus dem Alltag: Einladungen, Ausflüge, der Brief an den Vermieter, die Frage, was heute auf den Tisch kommt. Dort fängt man am leichtesten an, ohne Chef, ohne Druck, mit Dingen, die man ohnehin erledigen muss. Erst in der letzten Etappe geht es in den Beruf, vom Eiswagen bis zur Firma mit ein paar hundert Leuten.
Jede Übung ist ein geführter Durchgang. Sie tippen oder sprechen einen Satz, schauen sich an, was passiert, und ergänzen dann Stück für Stück. So sehen Sie selbst, welches Wort was bewirkt.
Mein Rat: Eine Etappe nach der anderen. Klicken Sie unten auf die erste und legen Sie los.
Warum mit dem Handy? Weil Sie es ohnehin in der Hand haben. Die erste Frage an eine KI stellt man am besten dort, wo man sich auskennt.
So geht’s:
Claude für Android (Google Play) Claude für iPhone (App Store)
Mehr zum Sprechen mit Claude erklärt Anthropic selbst: Diktatfunktion auf Claude Mobile verwenden.
So sieht das aus, aufgenommen auf einem Android-Handy:
Tippen oder sprechen? Beides ist gleich gut. Sprechen ist oft besser, weil man dabei mehr erzählt als beim Tippen, und mehr Hintergrund bringt bessere Antworten. Sie müssen dabei nicht druckreif reden. Ein „äh“ oder ein angefangener Satz stört Claude nicht.
Kostet das etwas? Zum Reinschnuppern nicht. Die kostenlose Stufe reicht für die ersten Etappen. Wer regelmäßig arbeitet, stößt schnell an die Grenze. Dann lohnt die kleinste Bezahlstufe (Pro). Aktuelle Preise: claude.com/de/pricing.
Tippen Sie ins Eingabefeld:
Schicken Sie die Frage mit dem Pfeil ab.
Schauen Sie hin: Sie bekommen keine Liste mit Links, sondern Vorschläge. Wie viele? Wie lange dauern die?
Tippen Sie jetzt auf das Mikrofon und sagen Sie einfach, was Ihnen noch fehlt, so wie Sie es einem Freund sagen würden:
Schauen Sie hin: Claude weiß noch, worum es ging. Sie mussten die Zutaten nicht wiederholen.
Sprechen Sie:
Danach:
Danach:
Geschafft, wenn Sie einmal getippt und einmal gesprochen haben und eine Antwort bekommen haben, mit der Sie etwas anfangen können.
Warum nicht einfach im Browser? Geht auch. Ich rate trotzdem zum Programm für den PC, der sogenannten Desktop-App. Drei Gründe:
So geht’s (Windows):
Zur Download-Seite von Claude Windows-Installer direkt herunterladen
Hakt es irgendwo? Anthropic hält eine eigene Anleitung aktuell: Claude Desktop installieren. Oder Sie bleiben einfach im Browser auf claude.ai, dort geht alles aus den ersten Schritten genauso.
So sieht das Eingabefeld am PC aus. Hier passiert alles. Vier Dinge sollten Sie kennen:
Sprechen am PC. Klicken Sie auf das Mikrofon und sprechen Sie. Voraussetzung ist ein Mikrofon: Bei Laptops ist eines eingebaut, am Schreibtisch-PC reicht ein Headset. Beim ersten Mal fragt Windows, ob Claude das Mikrofon benutzen darf. Bestätigen Sie mit Ja.
Der Ausweichweg: Windows hat außerdem eine eigene Spracheingabe, die in jedem Eingabefeld funktioniert, auch in Word oder im Mailprogramm. Klicken Sie ins Feld und drücken Sie gleichzeitig die Windows-Taste und H. Ein zweites Mal beendet die Aufnahme.
Tipp: Klicken Sie mit der rechten Maustaste unten in der Taskleiste auf das Claude-Symbol und wählen Sie „An Taskleiste anheften“. Dann ist Claude immer einen Klick entfernt.
Klicken Sie links auf Ihren Koch-Chat vom Handy. Er ist komplett da.
Klicken Sie auf das Mikrofon im Eingabefeld und sagen Sie:
Prüfen Sie kurz, ob alles richtig verstanden wurde, und schicken Sie ab.
Schauen Sie hin: Stimmt die Liste mit dem Rezept überein? Hat Claude Zwiebeln und Knoblauch weggelassen, weil Sie die schon haben?
Machen Sie mit dem Handy ein Foto Ihres Kühlschranks, schicken Sie es sich per Mail und ziehen Sie es mit der Maus ins Claude-Fenster. Sprechen Sie dazu:
Geschafft, wenn Claude auf dem PC läuft, Ihr Handy-Chat dort auftaucht und Sie am PC einmal gesprochen haben.
In der App gibt es drei Bereiche. Zwischen Chat und Cowork schalten Sie direkt am Eingabefeld um, das haben Sie in Etappe 2 gesehen. Code ist ein eigener Bereich der App. Keine Sorge, Sie brauchen heute nur einen davon.
Das Gespräch. Fragen, Texte, Ideen. Getippt oder gesprochen.
Der Helfer mit Zugang zu Ihren Dateien und Ordnern.
Die Werkstatt für eigene kleine Werkzeuge. Sie beschreiben, Claude baut.
Chat - das Gespräch. Sie schreiben oder sprechen, Claude antwortet. Für Fragen, Texte, Erklärungen, Ideen. Hier fangen wir an, und hier bleiben Sie in diesen ersten Schritten.
Cowork - der Helfer mit Zugang zu Ihren Dateien. Sie geben Claude einen Ordner frei, und Claude liest, sortiert, fasst zusammen und legt Ergebnisse dort ab. Zum Beispiel den Ordner mit allen Versicherungsunterlagen. Das ist der nächste Schritt nach dieser Seite.
Code - die Werkstatt. Hier baut Claude kleine Programme und Werkzeuge, etwa eine Übersicht über alle Fristen im Haushalt. Sie schreiben keinen Code, Sie beschreiben das Ergebnis. Das kommt als Drittes.
Unten ist überall dasselbe: ein Eingabefeld. Das Prinzip ändert sich nie. Sie sagen in normalen Sätzen, was Sie wollen, getippt oder gesprochen.
Merksatz: Chat für Fragen. Cowork für Ihre Dateien. Code für eigene Werkzeuge.
Die Modelle: Wer arbeitet da eigentlich für Sie?
Im Eingabefeld steht ein Name, am Handy zum Beispiel „Sonnet 5 Mittel“, am PC etwa „Opus 5 Hoch“. Das ist das Modell, also die Fassung von Claude, die gerade für Sie arbeitet. Anthropic bietet mehrere an, vom schnellen Helfer bis zum Spezialisten für große Vorhaben. Wie im Betrieb: Nicht jede Aufgabe braucht den Meister, und den Meister holt man nicht für jeden Handgriff.
Kurze Fragen, Zusammenfassungen, schnell etwas nachschlagen. Verbraucht am wenigsten von Ihrem Kontingent.
Kostenlos und in allen Bezahlstufen
Schreiben, erklären, planen, auswerten. Die richtige Wahl, wenn Sie unsicher sind.
Kostenlos und in allen Bezahlstufen
Tiefe Recherche, schwierige Abwägungen, lange Dokumente. Braucht mehr Zeit und mehr Kontingent.
Ab der Bezahlstufe Pro
Lange, vielschichtige Aufgaben, die Claude mit wenigen Rückfragen durcharbeitet. Das stärkste allgemein verfügbare Modell.
Pro: gegen Nutzungsguthaben · Max: enthalten
Stand September 2026: Haiku 4.5, Sonnet 5, Opus 5, Fable 5.1. Daneben gibt es Mythos, das nur geprüfte Organisationen aus Cybersicherheit und Forschung nutzen dürfen.
Die Nummern hinter den Namen ändern sich mit jeder neuen Fassung. Die Rollen bleiben.
Der Aufwand. Rechts neben dem Modellnamen steht eine zweite Angabe, etwa „Hoch“. Das ist der Aufwand: wie gründlich Claude an Ihre Frage herangeht. Es gibt die Stufen Niedrig, Mittel, Hoch, Sehr hoch und Max. Niedrig und Mittel reichen für Alltägliches und schonen Ihr Kontingent. Hoch ist die ausgewogene Wahl. Sehr hoch und Max sind für die schwierigsten Aufgaben und brauchen am meisten Zeit.
Das Denken. Im selben Menü lässt sich einschalten, dass Claude erst nachdenkt und dann antwortet: Es zerlegt das Problem, plant und prüft verschiedene Wege. Das lohnt sich bei kniffligen Fragen, bei einfachen kostet es nur Zeit.
Mein Rat für den Anfang: Lassen Sie alles, wie es ist. Die Voreinstellung passt für fast alles auf dieser Seite. Wechseln Sie erst, wenn eine Antwort zu oberflächlich ist. Dann zuerst den Aufwand erhöhen, danach das Modell. Wie das genau geht, erklärt Anthropic hier: Modell, Aufwand und Denken einstellen.
Schalten Sie am Eingabefeld einmal auf Cowork und wieder zurück auf Chat, ohne etwas einzugeben. Schauen Sie sich auch den Bereich Code einmal an. Nur schauen.
Klicken Sie im Chat auf den Modellnamen neben dem Senden-Knopf. Schauen Sie, welche Modelle Ihnen angeboten werden und welcher Aufwand eingestellt ist. Nichts ändern, Menü wieder schließen.
Klicken Sie auf „Neuer Chat“. Ein leeres Eingabefeld, wie beim ersten Mal.
Geschafft, wenn Sie wieder in einem leeren Chat sitzen.
Eine Suchmaschine findet, was es schon gibt. Sie bekommen zehn Links, den Rest der Arbeit machen Sie weiter selbst: Lesen, Vergleichen, Zusammenschreiben.
Claude arbeitet mit dem, was Sie geben. Aus Ihren Stichpunkten wird ein fertiger Text, aus Ihrer Frage eine Antwort, die auf Ihre Lage zugeschnitten ist. Die Suche beantwortet Fragen. Die KI erledigt Aufgaben. Deshalb heißen die Wörter hier nicht „finde“, sondern „schreib“, „fasse zusammen“, „vergleiche“, „erkläre“, „plane“.
Und: Es ist ein Gespräch. Sie können nachfassen, widersprechen, eine andere Richtung verlangen. Claude weiß, was vorher in diesem Chat gesagt wurde.
Was im Hintergrund passiert, in einem Satz: Claude hat aus riesigen Mengen Text gelernt, wie Sprache zusammenhängt, und schreibt Wort für Wort die wahrscheinlich passendste Antwort. Das erklärt auch, warum es manchmal danebenliegt. Mehr dazu in Etappe 5.
Eine Suche findet, was es schon gibt. Claude arbeitet mit dem, was Sie ihm geben.
Öffnen Sie Google und geben Sie ein:
Schauen Sie sich die erste Seite an.
Schauen Sie hin: Was müssten Sie jetzt noch tun, bis Sie wissen, wohin es am Sonntag geht?
Neuer Chat. Tippen oder sprechen Sie:
Schauen Sie hin: Wahrscheinlich fragt Claude zurück oder macht allgemeine Vorschläge. Es weiß ja nichts über Sie.
Sprechen Sie hinterher:
Schauen Sie hin: Was ändert sich an den Vorschlägen?
Vergleichen Sie jetzt: Womit können Sie am Sonntag losfahren, mit der Google-Seite oder mit der Tabelle?
Wichtig: Öffnungszeiten und Preise prüfen Sie auf der Seite des Ausflugsziels selbst nach.
→
→
→
Geschafft, wenn Sie den Unterschied zu Google in einem Satz sagen können.
Das ist die wichtigste Etappe. Die meisten hören nicht auf, weil die KI schlecht ist, sondern weil sie irgendwo hängen bleiben und sich nicht zu fragen trauen.
Ein mulmiges Gefühl ist normal. Sie können nichts kaputt machen. Ein Chat, der schiefläuft, wird einfach geschlossen, und Sie fangen einen neuen an. Claude ist nicht beleidigt und hält Ihnen keinen Fehlversuch vor.
Vier Sätze, die immer helfen:
Jede Zahl, jeden Namen, jede Frist, die Sie weiterverwenden, schlagen Sie selbst nach. Bei Gesundheit, Geld und Recht ersetzt Claude nicht den Arzt, die Bank oder den Anwalt. Es hilft Ihnen aber, die richtigen Fragen mitzubringen.
Eine Regel vorab zu Daten: Keine Namen, Adressen oder Unterlagen anderer Personen in den Chat. Schwärzen Sie bei eigenen Schreiben Name, Adresse und Vertragsnummer. Alles Weitere zum Thema Sicherheit steht hier: Es gibt keine automatisch sichere KI.
Neuer Chat. Sprechen Sie, ohne lange nachzudenken:
Schauen Sie hin: Die Antwort ist vermutlich lang und allgemein. Das liegt nicht an Claude, sondern daran, dass es Ihren Keller nicht kennt.
Neuer Chat. Derselbe Satz, aber hängen Sie an:
Schauen Sie hin: Welche Fragen kommen? Hätten Sie selbst daran gedacht?
Beantworten Sie die drei Fragen, ruhig ausführlich. Erzählen Sie, wie es unten aussieht.
Vergleichen Sie: Der Plan jetzt gegen die Antwort aus Schritt 1.
Suchen Sie sich einen Punkt im Plan heraus, der Ihnen unklar ist, und sagen Sie:
Nennt Claude Gebühren oder Abholtermine, fragen Sie:
Und dann prüfen Sie es dort.
Tipp: Die Antworten darauf unbedingt einsprechen. Beim Erzählen fallen einem die besten Geschichten ein.
Geschafft, wenn Claude Ihnen Fragen gestellt hat, Sie sie beantwortet haben und einmal nach einer Quelle gefragt haben.
„Prompt“ ist nur das Fachwort für Ihre Anweisung an Claude. Ein guter Prompt ist kein Zauberspruch. Er beantwortet die Fragen, die ein hilfsbereiter Mensch auch stellen würde: Wer schreibt, wer liest das, was genau soll rauskommen?
In dieser Etappe bauen Sie einen Prompt Stück für Stück auf. Wichtig: Für jeden Schritt einen neuen Chat öffnen. Sonst erinnert sich Claude an den vorherigen Schritt, und Sie sehen nicht mehr, was das neue Stück bewirkt. Am einfachsten: den Satz aus dem letzten Schritt kopieren, im neuen Chat einfügen und ergänzen. Oder einfach neu einsprechen.
Neuer Chat. Tippen oder sprechen Sie:
Abschicken.
Schauen Sie hin: Wie klingt der Text? Förmlich, locker, kitschig? Was hat Claude sich ausgedacht, das Sie gar nicht gesagt haben, etwa Uhrzeit, Ort oder Motto?
Neuer Chat. Vor die Aufgabe kommt ein Satz über Sie, fett markiert:
Vergleichen Sie mit Schritt 1: Hat sich der Ton verändert? Welche Wörter sind weggefallen?
Neuer Chat. Der ganze Prompt, neu ist der fette Teil:
Vergleichen Sie mit Schritt 2: Ist der Text einfacher geworden? Wird erklärt, wer wer ist? Fühlt sich jemand, der niemanden kennt, jetzt willkommen?
Neuer Chat. Der ganze Prompt, neu ist der fette Teil:
Vergleichen Sie Schritt 1 und Schritt 4 nebeneinander. Welche Einladung würden Sie verschicken? Und welcher der vier Zusätze hat am meisten verändert?
Machen Sie dasselbe mit etwas, das Sie diese Woche sowieso schreiben müssen. Vier Fragen, vier Zusätze: Was soll es werden? Wer bin ich? Wer liest es? Was muss drinstehen und wie soll es aussehen?
Die Info an die Eltern der Fußballmannschaft, dass das Training verlegt wird.
Eine Absage an den Chor, weil Sie ein halbes Jahr pausieren wollen.
Die Nachricht in der Hausgemeinschaft, dass am Samstag der Hof gekehrt wird.
Eine Kleinanzeige für das Kinderfahrrad, das keiner mehr fährt.
Geschafft, wenn Sie für Ihr eigenes Thema einen Text aus Schritt 4 haben, den Sie so verschicken würden.
Entscheidend ist nicht, was man meint zu sagen, sondern was beim anderen ankommt. Claude kann für Sie in andere Rollen schlüpfen. Das ist einer der größten Hebel, und kaum jemand nutzt ihn.
Diesmal bleiben Sie im selben Chat. Claude soll ja wissen, um welchen Text es geht.
Öffnen Sie links den Chat mit Ihrer fertigen Einladung aus Etappe 6, Schritt 4.
Tippen oder sprechen Sie:
Schauen Sie hin: Was ist mit der Länge passiert? Mit den Emojis? Was fehlt jetzt, was in Ihrer Fassung wichtig war?
Schauen Sie hin: Welche Wörter hat Claude ersetzt? Ist eine Wegbeschreibung dazugekommen?
Jetzt schreibt Claude nicht, sondern prüft:
Schauen Sie hin: Hätten Sie diese Einwände selbst gesehen?
Vergleichen Sie: Ihre Fassung aus Etappe 6 gegen diese hier. Welchen Satz übernehmen Sie?
Sprechen Sie die Nachricht so ein, wie Sie sie verschicken würden, zum Beispiel die Bitte an den Nachbarn, die Hecke zu schneiden, oder die Beschwerde beim Vermieter über die Heizung. Hängen Sie an:
→ danach:
→ danach:
Geschafft, wenn Sie mindestens einen Satz in einer echten Nachricht geändert haben, weil die fremde Sicht Sie überzeugt hat.
Die erste Antwort ist ein Entwurf, nicht das Ergebnis. Die eigentliche Arbeit passiert im zweiten und dritten Satz. Dafür braucht es keine Fachsprache, nur Klartext. Und genau hier ist Sprechen unschlagbar: Man sagt einfach, was einen stört, so wie es einem gerade einfällt.
Sätze, die immer funktionieren:
Neuer Chat. Tippen oder sprechen Sie:
Schauen Sie hin: Die Liste ist brauchbar, aber für jemanden, den Claude nicht kennt. Vermutlich mit Zelt und Kocher.
Sprechen Sie:
Schauen Sie hin: Was ist rausgeflogen? Ist etwas dazugekommen?
Vergleichen Sie: die Liste aus Schritt 1 gegen die aus Schritt 5.
Geschafft, wenn Ihnen die letzte Fassung deutlich besser gefällt als die erste.
Google bleibt gut, um etwas zu finden. Claude ist für alles, was danach kommt: verstehen, sortieren, formulieren, entscheiden. Hier eine Werkzeugkiste für den Alltag. Jeder Satz ist ein Anfang. Wie Sie dann weitermachen, wissen Sie jetzt: ergänzen, nachfassen, die Sicht wechseln.
Papierkram und Verträge
(Name und Adresse vorher schwärzen)
Familie und Haushalt
Freizeit und Reisen
Verein und Ehrenamt
Tipp: Die Stichpunkte direkt nach der Sitzung ins Handy sprechen.
Gesundheit, mit Vorsicht
Sprechen Sie Claude einfach vor, was Sie nächste Woche alles erledigen müssen, durcheinander, wie es Ihnen einfällt. Hängen Sie an:
Nehmen Sie eine der Aufgaben und erledigen Sie sie mit Claude: erst der kurze Satz, dann ergänzen, dann nachfassen.
Diese Antwort ist Ihr bester Lehrer.
Geschafft, wenn Sie eine echte Aufgabe aus Ihrem Alltag mit Claude erledigt haben.
Alles, was Sie bis hierher geübt haben, funktioniert im Beruf genauso: Aufgabe, dann wer schreibt, wer liest, wie es aussehen soll, nachfassen, die Sicht wechseln. Was sich ändert, sind die Menschen, auf deren Sicht es ankommt. Beim Eisverkäufer ist es die Familie am Tresen, beim Handwerker der Kunde, der seit einer Woche wartet, in der größeren Firma der Betriebsrat und die Nachtschicht.
Suchen Sie sich das Beispiel aus, das Ihrem Beruf am nächsten ist. Oder spielen Sie eines durch, das gar nichts mit Ihnen zu tun hat. Das schärft den Blick.
Vorab eine Regel: Keine Namen, Adressen oder Daten von Kunden, Patienten oder Mitarbeitern in den freien Chat. Sagen Sie „Kunde A“ statt des Namens. Warum, steht in Es gibt keine automatisch sichere KI.
Neuer Chat.
Schauen Sie hin: Ein Standardbrief, der zu jedem und keinem passt.
Neuer Chat.
Im selben Chat:
Vergleichen Sie Schritt 1 und Schritt 5: Welche Nachricht würden Sie als Kunde lieber bekommen?
Weitere Berufe, derselbe Durchgang. Jeweils: erst die Aufgabe, dann ergänzen, dann mit den Augen des Empfängers gegenlesen.
Die Eisdiele oder der Eiswagen
Aufgabe:
Ergänzen:
Gegenlesen:
Der Dienstleister: Friseur, Physiotherapie, Kosmetik
Aufgabe:
Ergänzen:
Gegenlesen:
Der Laden oder Hofladen
Aufgabe:
Ergänzen:
Gegenlesen:
Der Betrieb mit 20 Leuten
Aufgabe:
Ergänzen:
Gegenlesen:
Die größere Firma
Aufgabe:
Ergänzen:
Gegenlesen:
Danach:
Sprechen Sie eine echte Aufgabe aus Ihrem Beruf ein, ohne Namen und ohne Kundendaten.
Ergänzen Sie Satz für Satz: Wer bin ich? Wer liest es? Was muss drinstehen und wie soll es aussehen?
Lassen Sie überarbeiten und entscheiden Sie selbst, welche Fassung rausgeht.
Geschafft, wenn Sie einen Text für Ihre Arbeit haben, der aus der Sicht des Empfängers besser geworden ist.
Wenn Sie alle zehn Etappen durch haben, können Sie mehr als die meisten, die „schon mal ChatGPT ausprobiert“ haben: Sie wissen, wie man anweist, ergänzt, nachfasst, die Sicht wechselt und prüft. Getippt oder gesprochen.
Der nächste Schritt ist Cowork: Claude arbeitet dann nicht mehr nur mit dem, was Sie ins Fenster tippen oder sprechen, sondern mit Ihren eigenen Dateien. (Seite folgt.)
Alle Links auf einen Blick
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