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KI & Digitalisierung · Recht

KI und Recht: Was gilt für Sie?

Sie wollen wissen, welche rechtlichen Regeln beim Einsatz von KI gerade wichtig sind? Und welche davon Sie selbst beachten müssen?

Die ehrliche Antwort: Das hängt davon ab, wer Sie sind und was Sie mit KI machen. Wer privat ein Rezept sucht, hat andere Pflichten als ein Betrieb, der Bewerbungen mit KI sortiert. Und die Regeln ändern sich gerade laufend.

Deshalb gibt es hier keine allgemeine Liste, die morgen schon veraltet ist, sondern zwei Wege zu Ihrer eigenen Antwort.

Weg 1

Sie lassen sich auf dem Laufenden halten

Jeden Montag fasse ich im Claude Wochenupdate die wichtigsten KI-Neuigkeiten zusammen, mit einem festen Teil zu Recht und Regulierung, inklusive kommender Fristen. Kurz, mit Quellen, ohne Juristendeutsch.

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Weg 2

Sie fragen Claude selbst, für Ihre Lage

Füllen Sie unten ein paar Felder aus. Daraus entsteht Ihr persönlicher Prompt, den Sie in Claude kopieren. Sie bekommen eine Übersicht, die auf Sie passt, mit Ampel und Quellen.

Zum Prompt

Weg 2

Ihr Rechts-Check mit Claude

So geht’s:

  1. Füllen Sie die Felder aus. Der Prompt setzt sich darunter von selbst zusammen. Ihre Angaben bleiben in Ihrem Browser, hier wird nichts gespeichert oder verschickt.
  2. Klicken Sie auf „Kopieren“ und fügen Sie den Prompt in Claude ein.
  3. Beantworten Sie die Rückfragen von Claude, gern auch gesprochen.
  4. Prüfen Sie die Quellen, bevor Sie etwas umsetzen. Wie das geht, steht in den Ersten Schritten, Etappe 5.
So nutze ich KI

Hier lebe und arbeite ich

Wichtig, denn in der Schweiz gilt zum Beispiel ein eigenes Datenschutzgesetz.

Zum Beispiel: Inhaber eines Malerbetriebs mit 5 Mitarbeitern, Angestellte in der Buchhaltung, Rentner, Vereinsvorstand

Zum Beispiel: Einzelhandel, Handwerk, Industrie, Pflege, Verwaltung, Verein - bei rein privater Nutzung einfach leer lassen

Zum Beispiel: Texte schreiben, Angebote erstellen, Bewerbungen sichten, Fotos bearbeiten
Diese Daten kommen dabei vor

Mehrere Häkchen möglich.

Zum Beispiel: Claude kostenlos, Claude Pro, ChatGPT, Copilot in der Firma

Zum Beispiel: nichts, Texte auf meiner Website, Bilder in sozialen Medien, Dokumente an Kunden
So möchte ich die Antwort

Ihr Prompt
Ich möchte wissen, welche rechtlichen Regeln für meinen Einsatz von KI gerade wichtig sind und was ich selbst beachten muss, Stand heute.

Zu meiner Lage: Ich nutze KI [privat, beruflich oder beides]. Ich lebe und arbeite in [Deutschland, Österreich, der Schweiz oder einem anderen Land]. Ich bin [hier beschreiben Sie, wer Sie sind, z. B. Inhaber eines Malerbetriebs mit 5 Mitarbeitern, Angestellte in der Buchhaltung, Rentner, Vereinsvorstand]. Meine Branche ist [hier nennen Sie Ihre Branche, z. B. Einzelhandel, Handwerk, Industrie, Pflege - bei rein privater Nutzung diesen Satz streichen]. Ich nutze KI dafür oder möchte sie dafür nutzen: [hier schreiben Sie, was Sie mit KI machen, z. B. Texte schreiben, Angebote erstellen, Bewerbungen sichten, Fotos bearbeiten]. Dabei kommen folgende Daten vor: [hier schreiben Sie, ob Namen, Kundendaten, Mitarbeiterdaten, Gesundheitsdaten, Firmenzahlen oder Fotos von Personen vorkommen - oder nur allgemeine Informationen]. Ich arbeite mit [hier nennen Sie die Werkzeuge, z. B. Claude kostenlos, Claude Pro, ChatGPT, Copilot in der Firma]. Nach außen geht dabei: [hier schreiben Sie, was nach außen geht, z. B. nichts, Texte auf meiner Website, Bilder in sozialen Medien, Dokumente an Kunden].

Bitte geh so vor:
1. Stell mir zuerst bis zu drei Rückfragen, wenn dir für eine gute Antwort etwas fehlt.
2. Nimm das Recht meines Landes und, wo es gilt, das der EU. Wenn es in meiner Branche eigene Regeln gibt, nenne sie mit.
3. Nenne mir dann die Regeln, die für mich wirklich zählen - zum Beispiel Datenschutz, die KI-Verordnung der EU, Urheberrecht, Kennzeichnungspflichten, Arbeitsrecht. Jeweils in zwei, drei Sätzen und mit der Quelle: Gesetz und Artikel oder Paragraf.
4. Sortiere meine Vorhaben in eine Ampel: grün heißt unbedenklich, gelb heißt nur mit Vorkehrungen (sag mir welche), rot heißt lassen.
5. Nenne mir Fristen, die in den nächsten zwölf Monaten auf mich zukommen.
6. Wenn du im Internet suchen kannst, prüfe den aktuellen Stand und nenne das Datum deiner Quellen.
7. Sag mir ehrlich, wo du unsicher bist und wann ich einen Anwalt oder Datenschutzbeauftragten fragen sollte.

Schreib verständlich, ohne Juristendeutsch, [in Stichpunkten, als Fließtext oder als formellen Text zum Weitergeben].

Aus Ihren Angaben werden ganze Sätze. Leere Felder bleiben als eckige Klammer stehen - die können Sie auch direkt in Claude ausfüllen, gern gesprochen.

Bevor Sie loslegen

Wichtig dabei

  • Claude ist kein Anwalt. Die Antwort ist eine gute Landkarte, keine Rechtsberatung. Bei allem, was gelb oder rot ist, und bei allem, was Geld oder Menschen betrifft, fragen Sie einen Fachmann.
  • Keine echten Namen in den Prompt. Beschreiben Sie, welche Art von Daten vorkommt, nicht die Daten selbst. „Namen von Kunden“ reicht, die Namen selbst gehören nicht hinein.
  • Quellen prüfen. Claude kann sich irren und klingt dabei genauso überzeugend, wie wenn es stimmt. Jede Frist und jeden Paragrafen schlagen Sie nach, bevor Sie danach handeln.
  • Regelmäßig wiederholen. Die Regeln ändern sich. Stellen Sie die Frage in ein paar Monaten noch einmal, oder lassen Sie sich über Weg 1 auf dem Laufenden halten.
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Für Ihr Team: Im KI-Vortrag gehört Recht und Datenschutz fest dazu, mit einer Übung, bei der Ihr Team eigene Fälle in die Ampel sortiert. Mehr dazu: KI-Vortrag für Unternehmen.

Jochen Kleh
Kleh. Consulting & Solutions

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